Kolumbien

 Der kolumbianische Tabakanbau blickt auf eine...

Der kolumbianische Tabakanbau blickt auf eine tiefe Geschichte zurück, deren Wurzeln bis ins Jahr 1776 und weit in indigene Bräuche reichen. Was einst im späten 18. Jahrhundert in Regionen wie Santander, Tolima und Sucre begann, entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem blühenden Exportzweig – mit Deutschland als wichtigstem Abnehmer über die Häfen Bremen und Hamburg. Über viele Jahrzehnte wurde der aromatische kolumbianische Tabak weltweit vor allem als geschätzte Einlage in renommierten Blends verwendet, etwa bei Marken wie CAO mit dem legendären Ica Mazinga Tabak.

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Heute erlebt das Land eine eindrucksvolle Renaissance als eigenständige Manufakturnation. Die Höhenlagen von Santander und die tropischen Täler von Tolima schenken den Tabaken ein markantes, erdiges und angenehm würziges Geschmacksprofil. Ob sonnen- oder luftgetrockneter heimischer Criollo: Moderne Boutique-Marken wie Bribón Zigarren aus dem Kolonialdorf Barichara oder handgefertigte Schätze von Meistern wie José Correa rücken reine kolumbianische Puros wieder ins Rampenlicht anspruchsvoller Aficionados.